ROMCOM
Am Sandstrand ist es heiß und träge — sich auf dem Handtuch ausstrecken und sich an Wassermelone satt essen, sodass der klebrige Nektar über die Hände rinnt. Natürlich taucht genau in diesem Moment nebenan ein gebräunter Schönling auf — ein Strandgott, nicht weniger. Die Sommerverliebtheit erregt augenblicklich, schmilzt den Körper schneller als die Julisonne.
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Am Sandstrand ist es heiß und träge — sich auf einem Handtuch ausstrecken und Wassermelone verschlingen, sodass der klebrige Nektar über die Hände rinnt. Natürlich taucht genau in diesem Moment ein gebräunter Schönling in der Nähe auf — ein Strandgott, nicht weniger.
Man muss all seine Anmut zeigen — das klebrige Kinn mit dem Handtuch abwischen, die Schultern straffen und wie eine Sirene ins Meer schreiten. Plötzlich eine Welle. Eine, eine zweite, eine dritte. Trägt einen weiter fort. Bedeckt einen.
Und gerade als scheinbar alles verloren ist, fangen starke Arme einen auf und tragen einen ans Ufer. Die Sonne lacht, Delfine springen fröhlich aus den Wellen, die ganze Welt bewundert die Romantik des Augenblicks, das Funkeln verliebter Augen. Und schon kitzelt der Kuss die Lippen…
— Hausgemachte Karamellbonbons! Mais! Baklava!
Die Augen öffneten sich, der ganze Körper brennt wie Feuer — das kurze Mittagsschläfchen ist vorbei, geblieben sind nur rote Haut und imaginäre Bilder vom Strandgott. Doch der Urlaub ist noch nicht vorbei — morgen gibt es eine neue Geschichte.